angebote-elternkurse2Vorsicht: Umbauarbeiten im Gehirn!
Mitunter erkennen Eltern ihre pubertierenden Kinder nicht wieder – so stark sind die körperlichen und seelischen Veränderungen, die Jungen und Mädchen durchmachen. Auf die eine und andere Weise erleben die meisten Eltern die Pubertät ihrer Kinder als dramatischen Einschnitt ins Familienleben. Was nicht erstaunt angesichts der fundamentalen Umbauarbeiten im Gehirn von Jugendlichen, der permanenten Hormonausschüttungen und der medialen Reizüberflutung. Irgendwann stellt sich dann die Frage, ob denn alle Erziehung nutzlos war. Das war sie natürlich nicht!
Viele Eltern fürchten sich vor der Pubertät ihrer Kinder, weil sie diese Zeit auf Konflikte reduzieren, mit Krisen gleichsetzen. Gleichwohl entsteht aus der Krise vielfach etwas Neues, entpuppt sich aus dem kindlichen Ich schließlich ein junger Erwachsener. Dabei ist immer wieder die Unterstützung der Eltern wichtig – selbst wenn sie mitunter darin besteht, im richtigen Moment loszulassen!

Die Pubertät ist somit auch ein neuer Anfang für Kinder und Eltern! Denn mit Pubertät lässt sich auch produktiv umgehen. Die damit einhergehenden Krisen sind für Eltern eine Chance, in eine neue partnerschaftliche Beziehung zu den heranwachsenden Kindern zu treten – eine Beziehung, die nicht auf Macht und Kontrolle aufbaut, sondern von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist – eine Beziehung, in der Eltern Vorbilder sind, weil sie ihren Kindern das Prinzip vorleben: „du bist o.k. so wie du bist , du bist wichtig, du kannst was, du wirst gebraucht!“ Wie können Eltern ihren Kindern in dieser Zeit hilfreich zur Seite stehen? Und was brauchen sie dazu?
Um Eltern dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg in der Erziehung zu finden und wieder mehr Offenheit, Klarheit und Humor in den Alltag zu bringen, bietet der Deutsche Kinderschutzbund seit vielen Jahren seine Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“® an.

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